collabor.at | playground  >  collaborat_hp  >  schwestern_bruell  >  about  login 

name [synonyms] schwestern brüll [monika, katharina und gudrun brüll]      click for full size image
keywords idealidentitätsrealisationsprojekte (idealidentityrealisationproject): video, photo, theory, (survival/weapon)bags, fashion, music, performances, zines...
date + place of birth
email [pgp_keyid] schwestern@schwesternbruell.org
url/homepage http://www.schwesternbruell.org

edu discount gudrun: dr. phil (kunstgeschichte, germanistik)
karin: mag. phil. (pädagogik, kunstgeschichte)
monika: dr. phil (geschichte, kunstgeschichte, theaterwissenschaft...)
group shows september 2008: SAUNA
BRUT, Wien
"Die Schwestern Brüll brechen das Schweigen und blasen Karl Kilian den Marsch."
Performance für zwei Schwestern und eine Maus.

mai 2008: SCHWARZMARKT FÜR NÜTZLICHES WISSEN UND NICHT-WISSEN NR. 10:
Wer wird schuld gewesen sein? Eine Installation mit 100 Expertinnen und Experten.
Wien, Festwochen

juli/august 2008: „Zeigt her eure Körper, zeigt her eure Seelen – Öffentliche Inszenierung von Intimität und Privatheit“,
Gruppenausstellung
Lothringer Laden 13, München

november 2007: BRUT - DAS KOOPERATIONSHAUS WIEN, THEATER
48stündige Eröffnungsmoderation der Schwestern Brüll

september 2007: SCHWARZMARKT FÜR NÜTZLICHES WISSEN UND NICHT-WISSEN NR. 8:
Die Gabe und andere Verletzungen des Tauschprinzips. Eine Installation mit 100 Expertinnen und Experten.
Graz, Steirischer Herbst (Hannah Hurtzig/Mobile Akademie Berlin).

mai 2007: "DIY - wir machen es uns selbst! feminstische strategien in der kulturellen selbstorganisation" (ausstellungsbeteiligung in der ig bildende kunst, wien)

april 2007: panzerknackerparty (lena braun, berlin im forum stadtpark, graz, im rahmen des festivals "gold. armut war gestern")

april 2007: "pending" (videoinstallation im WUK konzertsaal)

september 2006: "rampenfiber-festival: wege zum ruhm" (musikalisch-experimentelle performance der schwestern brüll mit dem gastschlagzeuger 'the other unknown drummer')

september 2006: "sauna - trilogie" (gruppenausstellung am spielplatz im konzerthaus wien kuratiert von karl killian, schwestern brüll präsentieren das ölgemälde 'mach die tür auf, johnny' gemeinsam mit dem gleichnamigen zweiten manifest der schwestern brüll)

juli 2006: "damenwahl" (gruppenausstellung im schloss wolfsberg/ kärnten, schwestern brüll praesentieren die installation 'pending')

oktober 2005: "wiesionen" (ausstellung im schloss wolfsberg, schwestern brüll präsentieren "das grüne")

august 2005: "ein/richten" (gruppenausstellung in strobl am wolfgangsee, schwestern brüll präsentieren: "il pesce e caldo - stimmen aus dem vorzimmer der revolution")

august 2004: "heartbreak hotel" von fritz ostermayer, festwochen gmunden
- bühnenbild
- puff puff die puffnpolka

juni/juli/august 2004: "born to be a star" künstlerhaus wien, gruppenausstellung
"die süssesten früchtchen..."

april/mai 2004: "das politische ist persönlich und peinlich", WUK wien, gruppenausstellung
ausstellungsbeteiligung mit dokumentationsmaterialien der aktion: "peter sloterdijk? - das kann ich auch!"

05.07.2003: die hassfabrik. mit lena braun, berlin, performance im rahmen des projekts "fuck you!" von fritz ostermayer und thomas edlinger beim festival der regionen in wels.

june 2003: kunstmesse art basel (gallery christine könig) mit einem koffer gefüllt mit versatzstücken unseres idealidentitätsprojektes (achselhaare, moderationshandschuh, brüllzines, tränenauffangbrillen, survivalbag, taschenwaffen, manifeste u.a.)

23.05.2003: revolutions-songcontest im fluc "ein knaller, diese revolution! musikalische experimente in revolutionärem jungfeminismus (organisation: schwestern brüll, starterinnen: the loving kind, silicone pumpgun, igl feat. mamiki, moussi bucy, fm zombiemaus, boom boom peluche!, das erfolgsduo fürlinger/grenzfurthner präsentieren herrn list, fidels bräute, gameboy music club featuring kloster u.a.

2002 dezember, wien und graz:
die musikband binder-krieglstein lässt ihr plattencover "international" von 20 jungen künstlerInnen unsterschiedlich
gestalten, präsentation im dezember in wien, wienstation und in graz, meinl am griesplatz.
die schwestern brüll nutzen die chance in parasitär-vereinnahmender weise und machen ihr eigenes musikprojekt publik: "schwestern brüll interkanal".

fritz ostermayer feat. schwestern brüll. "das hungerlied" (watch out for the cd "kitsch konkret")


solo shows 23. 10. 2008: „Ohne Ort – Jetzt Hier!“, Performance zur Ausstellungseröffnung „Stadt und Frauen“
Wien Bibliothek im Rathaus, Wien

6. 3. 2004 "schwestern brüll in concert" weiberaufstand, graz, schlossberg

9. 12. 2003: die grosse brüll show nr. 3: the deadly birhtday medley of schwestern brüll. (b72)

13. 10. 2003: die grosse brüll show nr. 2: N O F U N . (b72)

21. 8. 2003: die grosse brüll show nr. 1 (mit frau jukl, radical cheerleading mit susi, max bruce-lee als gente di dente und die baxants als jackson five) (b72)

14. 8. 2003: schwestern brüll präsentieren im mq im rahmen des kakerlaken-projekts des künstlerkollektivs monochrom ihre installation: "alle wollen cluburlaub - insekten wollen busen"

15.3.2003: galerie christine königin. schwestern brüll - eine retrospektive. 2001-2003. vienna.

2003/2004 clüb brüllée. fluc wien. every month.

februar 2003 "sur ce masque un autre masque - carneval feministique"
(philosophen als drag-kings - performance. das heitere geschlechterraten mit roberta lempke. peter sloterdijk? - das kann ich auch.)

märz 2003 "aerobic to my heart - romantique brütal"
(musensturz-performance. wenn der sound des liebesschwures zum terroristischen kampfschrei wird. dann bleibt: aerobic to my heart.)

april 2003 "ich kündige - never work"
(transparentes theaterstück. die revolte einer sekretärin oder superheldinnen helfen dieser welt sich selber zu sprengen. arschraketenverteilaktion.)

mai 2003 "ein knaller, diese revolution. musikalische experimente in revolutionärem jungfeminismus"
(aufruf. präsentationen der ersten zehn beiträge.)

juni 2003 "terrifying tartes attack. probewerfen für die revolution"
(tortenwurfaktion. selbtgebackene torten werden dekoriert und auf das gegenüber, das ihnen am meisten missfällt, geschossen. gesichtsmasken mit pappe, beklebt mit gesichtern aus funk und fernsehen.)

juli 2003 "insekten wollen busen. das grüne"
(instrumentalperformance. ein mikrokosmisches terrorsounderlebnis.)

august 2003 "luxus für alle. die schwestern brüll püül party auf der beauty ranch"
(kurzfilmcollage einer möglichen planung einer möglichen püül party)

oktober 2003 "müsique brütale. songs i learned from my sister"
(livekonzert)

oktober 2003 "geiz ist NICHT geil"
(aktion:live tv destruction mit riesenhammer und trompetenbegleitung)

november 2003 "der fisch iste warm"
(arbeits- und soundperformance. falten. schneiden. nähen. drucken. bügeln. verteilen. maschinenlärm. meeresrauschen)

dezember 2003 "und ewig juckt es in der tigerlegging..."
(musik/textcollage. 2003 revisited)

januar 2004 "der affenclüb. ein wahnsinn, diese kreativität"
(performance. farbtöpfe. leinwand. gorillamasken. unterhosen mit phallus, der zu metal-musik phallische kunst produziert)

februar 2004 "vulvarama - der sexclüb"
(installation)

märz 2004 "elvis - der fanclüb"

april 2004 "peter s. - keinen tau in den bermudas"
(performance/installation)

mai 2004 "irre ist weiblich"
(szenische lesung, ähnl. theater)

juli 2004 "revolver"
(schießaktion mit farbmunition, schießbild)

september 2004 "tape it baby! meuterei am kassettendeck"
(szenische lesung und "kassettenauflegen")

oktober 2004 "der handlungsspielraum"
(performance, textcollage)

november 2004 "die neue wirklichkeit - das schwestern brüll clüb brüllée buch"
(präsentation des dokumentationsbandes der 20 bisher stattgefundenen clüb brüllées)


2002 die große brüll-show. arena. vienna.
2000 the great ennui. vienna
1999 gameshow II. the wonderful life of the king. elvis in graz. graz
1998 gameshow I. find your partner and bruell. graz

projects seit 2002: "brüllzimmer. radiosendung für revolutionäre jungfeministinnen" auf radio orange 94,0 jeden zweiten und letzten freitag im monat von 18-19 uhr.
(die radiosendung wurde bereits zweimal für den radiopreis der erwachsenenbildung in der sparte experimentelles/interaktives nominiert!)

2005/2006: "schwestern brüll tv". fernsehshow auf okto.

seit dezember 2002: die schwestern brüll musicgroup. a band-realisationproject.


das kann ich auch. transformationsreihe seit 2002. video/fotodokumentation
01: peter sloterdijk? das kann ich auch! start: juni 2002, wien
02: sascha hehn? das kann ich auch! start: juli 2002, berlin
03: gustav mahler? das kann ich auch! start: august 2002, klagenfurt


40 sekunden sind genug. videoserie. seit 2002
01: damen (ladies)
02: korsika (corse)
03: berlin brüllt (berlin screams)


live love. oral histories of passionate lifeways. video+audiodokumente. seit 2001
01: max rainer wegscheidler: dennis hopper auf dem weg in die bundeserziehungsanstalt
02: fritz ostermayer: ja, also, schattendorf...
03: lena braun: head of the queen barbie loge. oder: sei nicht revolutionär, du bist es sowieso!


das grüne - insekten wollen busen (2003)
instrumentalperformance und installation mit insektengeräuschen und sexlauten. ein mikrokosmisches terrorsounderlebnis.

der fisch iste warm - il pesce e caldo (2003)
recycle-performance.

vulvarama (2004)
begehbare installation.

insekten wollen busen. mode für damen und alle die sich so fühlen: utensilien accessoires waffen von der tränenauffangbrille über den brustpanzer bis zu schuhschürzen... alles was das herz der damen von welt und allen die sich so fühlen begehrt

frühling/sommer 2003: zielen - werfen - treffen.

BRÜLL (umfasst ALLES! Ist mehr philosophie und grundeinstellung bzw. angewandte theorie in ihrer berührendsten form)


publications brüllzine. das magazin mit überraschenden materialien und wissen zu den erstaunlichsten dingen der welt. (notizen und materialiensammlung zu den monatlichen themen der radiosendung "das brüllzimmer" und zum clüb brüllée). vol. 1: sur ce masque un autre masque - carneval feministique. vol. 2: aerobic to my heart - romantique brutale. vol 5: zielen - werfen - treffen
die brüll-intimbibel. wissen in worten und bildern. ein reliquienschrein der weisheiten, blödheiten und skurrilitäten. mit einem photostory-special über das pupsen (november 2002).

cd: schwestern brüll interkanal. "aerbobic to my heart" und "ich kündige" (newcomer des jahres 2002 nach eigendefinition).

arschgeigenorchesterrede. monthly at clüb brüllée. (the assfiddleorchestraspeeches)

das brüllzimmer. radioshow for revolutionary youngfeminists. aus unserem heimstudio fs23/17. seit november 2002: die schwestern brüll sitzen in ihrer bibliothek um den tisch, der vollbeladen ist mit büchern, musik und famosen utensilien aus dem leben revolutionärer jungfeministinnen und sprechen über themen, die unter den rotlackierten fingernägeln brennen.
watch out for mitschnitte auf kassetten!
(seit jänner 2003 zweimal monatlich auf radio orange 94.0)

first appearance as leading roles in the famous bruce lee photostories in MEGASCENE. graz 1998-1999

since 1998 cooperation with j.j.kucek for mrs. lee [http://www.mrs-lee.com]

die creme brüllée-mons (juni 2002).

schwestern brüll. ein bilderbuch ihrer anfänge und ursprünge (dezember 2001).


catalogues schwestern brüll. eine retrospektive. 2001-2003. katalog zur ausstellung in der galerie christine königin am 15.3.2003.

die neue wirklichkeit. das schwestern brüll clüb brüllée buch (februar 2003-oktober 2004)
curations the sisters brüll djane-project.
brüllen, schmusen, hüftenwackeln. das schwestern brüll plattenrockerinnen-kollektiv spielt die heißesten nummern aus ihrem plattenköfferchen und mehr.
01: fluc, wien, 27.10.02: franz reisecker - das kann ich auch. erster auftritt als ersatzdjs der den container zum starten brachte
02: b72, wien, 01.12.2002: guests of le charmant rouge
03: wienstation, wien, 12.12.2002: plattencover-kassettenpräsentation von schwestern brüll interkanal
04: ex-meinl am griesplatz, graz, 14.12.02: plattencover-kassettenpräsentation von schwestern brüll interkanal
05: fluc, wien, 30.12.02: nach diesem abend ist silvester nur mehr der abend danach
06: b72, wien, 19.02.03: female pressure für kråke mikunda
07: fluc, wien, 21.02.03: clüb brüllée #1: sur ce masque un autre masque - carneval feministique
08: fluc, wien, 28.03.03: clüb brüllée #2: aerobic to my heart - romantique brutale
09: fluc, wien, 25.04.03: clüb brüllée #3: never work - ich kündige
10: rhiz, wien, 30.04.03: kein sieg ohne propaganda - wir schreiben ein revolutionslied. special zum tag der arbeit
11: fluc, wien, 23.05.03: clüb brüllée #4: ein knaller, ein knaller, diese revolution! - musikalische experimente in revolutionärem jungfeminismus
12: postgarage, graz, 24.05.03: dj battle gram vs. schwestern brüll
13: brauerei ottakring, wien, 06.06.03: abschlussfest der art position, dj schwestern brüll starten den container
14: cafe bratislava, wien, 14.06.03: dj schwestern brüll
15: fluc, wien, 28.06.03: clüb brüllée #5: terrifying tartes attack - probewerfen für die revolution
16: fluc, wien, 25.07.03: clüb brüllée #6: insekten wollen busen - das grüne
17: rhiz, wien, 29.07.03: 33 jahre in 33 stunden: schwestern brüll präsentieren "das grüne"
18: arena, wien, 16.08.03: radio orange geburtstagsfest: schwestern brüll und "das grüne"
19: b72, wien, 21.08.03: die grosse brüllshow nr. 1
20: fluc, 29.08.03: clüb brüllée #7: die schwestern brüll püül party auf der beautyranch
21: fluc, 04.10.03: clüb brüllée #8: müsique brütale - songs i learned from my sister
22: fluc, 31.10.03: clüb brüllée #9: geiz ist nicht geil
23: fluc, 11.03: clüb brüllée #10: der fisch iste warm
24: b72, 8.12.03: big brüll show #3: deadly best of medley of the schwestern brüll
25: fluc, clüb brüllée # 11: 30.12.03: davor
26: fluc, 29.01.04: clüb brüllée #12: affenclüb, ein wahnsinn diese kreativität
27: fluc, 27.02.04: clüb brüllée #13: vulvarama
28: schlossberg, graz (weiberaufstand)06.03.2004: schwestern brüll in concert + nähmaschinenperformance
29: fluc, 26.03.04: clüb brüllée #14: elvis, der fanclüb
30: fluc, 30.04.04: clüb brüllée #15: peter s. - keinen tau in den bermudas
31: fluc, 26.05.04: clüb brüllée #16: irre, diese weiblichkeit (performance/installation)
32: fluc, 25.06.04: clüb brüllée #17: chorprobe (mit gustav, peter hörmanseder, verena, fritz ostermayer, anna von hamburg, martina smutny, angie essl, karin, gudrun, monika brüll...)
33: fluc, 26.07.04: clüb brüllée #18: terrifying tartes attack II. - revolver
34: fluc, 24.09.04: clüb brüllée #19: tape it baby! meuterei am kassettendeck
clüb brüllée pausiert seit feber 2005.
lectures
references ahead 2.03. the unisex-magazine for fashion, entertainment, future and all-day-art (spring 2003, 2/03)
presse (15./16. 3. 2003)
falter. stadtzeitung wien (mai 2003, nr. 20/03)
diva (mai 2005)
kleine zeitung (september 2005, oktober 2005)
unique (september 2006)
u.v.m.
links http://www.myspace.com/schwesternbruell

http://www.goodenoughforyou.at (Good enough for you, Bandprojekt Karin Brüll und Raumschiff Engelmayr)

http://www.22j100f.com (22. Jahrhundertfuchs, Label von Frau Motogutchi, Karin Brüll und Raumschiff Engelmayr)

Schwestern Brüll und Söhne (Balla Balla Party Agentur, mehr Informationen demnächst, Start: 2008)

last words parasites. animals, plants, bacteria, which took their nutriment from an other organism and live temporarily or permanently in the body of this organism.

parasitieren; parasitäres arbeiten; parasitInnnen (grch.-lat.); bakterien- , pflanzen- oder tierarten, die ihre nahrung
anderen lebewesen entnehmen und sich vorübergehend oder dauernd an oder in deren körper aufhalten; lebewesen, das von
einem anderen lebewesen lebt; parasitismus: zusammenleben zweier organismen zum einseitigen vorteil
des anderen; kommensalismus: zusammenleben zweier organismen, bei dem sich der eine vom nahrungsüberschuss des anderen ernährt, ohne
ihm zu schaden.

biography/ies portrait of the artists as good girls, school girls, musicians, sporty girls, bad girls, students, travellers, workers, communists, drinkers, writers, designers, dancers, singers, feminists, lovers

abstract part1:

all the things that we are doing are parts of our idealidentityrealisationproject. the idea to this project coincides with our first manifesto, where we summed up all the things we really liked to do or to be (starting from the point to be AGAINST everything this system expects from us...sounds very idealistic and naive, but it's a good starting point, i guess). since then we tried to realize our manifesto step by step in a way that we liked to do it. very often we work like parasites, to get invited to a place we maybe don't like and for that reason we actually would never go there and then we go and make our own party out of it. to do something that is seen as a project or investigation makes it sometimes easier to open rooms for oneself that you are maybe afraid of entering. we want to make the process of our works transparent to break with the image of the unfailing and infaillble god-given-talented artist, performer, actor blablabla that we see as a strategy of excluding and fucking bullshit. break down the walls that say you can't. we fail and we see our failing (with devotion) as a chance. we also want to motivate people by including them in our shows or performances (like "never work", "romantique brutale", "the big brüll show", "terrifying tartes attack - experimental throwing for revolution", "a riot, this revolution. musical experiments in revolutionary youngfeminism"...) even if they don't like to be part of our acting , they are - anyway.
what about the revolutionary youngfeminism which seems to be our motivation in all that we do. i don't know if we are really believing that we could change something in this fucking patriarchal system and i don't even know if not our work does make me even angrier and more hopeless than i was before we start to take a closer look at what is going on around us. but to think about revolution makes us feel strong and motivates us and makes us less afraid that we just have to fit into something because this something "will never change". to think about revolution - whatever that means concrete concerning the questions of how to go there - sends out an army of us. youngfeminism is riot and screaming, it's about changing and irritating the norms. it's self-empowerment and destroying the hierarchy of perfection and male expertise as values for all human beings. i fart right now!!! nothing is natural "normal" and nothing "should be like that". so go and alienate everything from its purpose. appropriation and irritation.
BRÜLLEN means to scream very very loud. sound and voices as terror. by screaming we don't have to find words to express our anger, our happiness, our fear, our hopelessness - whatever. The act of screaming is amazingly powerful and can be also very irritating to people.
...this was just a part...following no logic.
BRÜLL!!!!
part 2:

Wollen wir was und wenn ja: was?
In welchem Kontext positionieren wir uns? Wie stehen wir zum Kunstbetrieb? Welche Möglichkeiten bietet dieser Raum, was verhindert er? Wenn unsere Arbeit feministisch ist, wie definieren wir dann unseren Feminismus-Begriff?

Das erste Manifest war ein spontaner Auswurf von angesammelter Energie, ein unkontrollierter Ausbruch innerer Zustände und Bedürfnisse.
Es war ein Versuch unsere Wünsche, unsere Vorstellungen von einem idealen Leben, auszuformulieren und schriftlich festzuhalten.
Es war ein Versuch der Positionierung, wobei Positionierung nicht als Endpunkt einer gelungenen Identitätsfindung gesehen werden soll, sondern als ein von uns definierter Ausgangspunkt für politisches, kulturelles Handeln, der aber nie endgültig ist, sondern dynamisch.
Das Wichtige dabei war für uns, dass wir das, was uns im inneren bewegt und motiviert, Dinge, die sich wie Tagträume ins Leben schleichen, auf Papier festhalten. Das Aufschreiben dessen war quasi unser Katalysator, unser Beschleuniger. Durch dieses Aufschreiben ist uns viel klarer geworden, was wir wollen, wohin wir wollen – oder vielleicht auch einfach nur, DASS wir etwas wollen, etwas gemeinsam TUN wollen, wir wollen aktiv sein, wir wollen versuchen, ein für uns ideales Konzept von Leben umzusetzen. Und mithilfe des Manifests konnten wir dem jetzt Punkt für Punkt nachgehen.
Eineinhalb Jahre später betrachtet, müsste das Manifest eigentlich umgearbeitet werden, oder auf unsere heutigen Bedürfnisse oder Zukunftswünsche zugeschnitten werden, auch in Bezug darauf, wie wir uns von heute aus positionieren oder definieren wollen.
Ging es uns anfangs hauptsächlich um den Akt des Tuns, des Handelns, d.h. einfach etwas tun, etwas ausprobieren und damit in den Außenraum zu treten, sind wir heute unseren Projekten und Ideen gegenüber viel kritischer geworden. Unsere Ansätze und Ansprüche haben sich verändert, weiterentwickelt. Wir versuchen, stets selbstreflexiv zu bleiben, zu überlegen und abzuwägen. Manchmal führen diese Diskussionen dann aber nur in Richtung absoluten Zerwürfnisses, wo wir, von Selbstzweifeln unserem eigenen Projekt gegenüber geplagt, am liebsten alles bleiben lassen würden. An diesem Punkt müssen wir dann zu der pulsierenden Leichtigkeit, die wir v.a. am Anfang, als das Manifest entstanden ist, gespürt haben, zurückfinden.
Und dann ist es wieder am besten, einfach zu tun, und die Euphorie, die dieses Tun uns selber vermittelt, bei unseren Aktionen weiterzugeben.

Die ursprüngliche Meta-Idee unserer verschiedenen Projekte war es, unsere Idealidentität, die wir im ersten Manifest formuliert haben, zu realisieren.
Sehr bald haben wir erkannt, dass bei all unseren verschiedenen Aktionen die Kommunikation und der Austausch mit anderen für uns im Vordergrund steht. Wir wollen die Barriere zwischen Publikum und Akteurinnen niederreißen. Dadurch verlangen wir von uns selber ein hohes Maß an Flexibilität, weil sich jeder, der bei unseren Aktionen anwesend ist, auf seine Art und Weise einbringen kann. Dadurch kann der von uns geplante Verlauf einer Aktion komplett in die andere Richtung gehen, es ist eine Gradwanderung, da wir auch versuchen, bestimmte Inhalte zu vermitteln. Aber wir hoffen, jedes Mal besser damit umgehen zu lernen, Situationen, die ins lächerliche abdriften, zu retten, unsere Anliegen nicht ins Lächerliche führen zu lassen.
Auch finden wir es noch sehr schwierig, einen Mittelweg zwischen Entertainment (clüb im flüc, radiosendung) und Theorie, also angewandter Theorie, zu finden, ohne einerseits zu abstrakt, andererseits zu belehrend zu wirken.
Aber genau das macht unser Idealidentitätsrealisationsprojekt ja auch aus: das Mitverfolgen-können einer Entwicklung, wir verfolgen unsere Entwicklung selber ganz genau, wo geht etwas voran, was betrachten wir als gelungen, warum hat etwas nicht so geklappt wie wir es wollten und v.a. was wollen wir und was warum nicht.
Unser Projekt ist ein dynamischer Prozess, diese Dynamik und Veränderbarkeit ist Teil des Projektes.
Auf der einen Ebene geht es um die vielen kleinen Aktionen, die wir uns ausdenken, die Teil des Idealidentitätsrealisationsprojektes sind, das die Meta-Ebene beschreibt, wo wir uns selber beobachten, unsere Entwicklung verfolgen, diskutieren.
Deshalb ist der Kunstkontext für uns auch schwierig, weil es ja um gelebtes Leben geht, um tatsächliche Veränderungen etc.
Im Kontext des Kunstbetriebes könnte die Kommunikation nicht mehr so unmittelbar stattfinden, wäre vielleicht zu überlegt. Der Kunstbetrieb hat auch immer etwas sehr Isolierendes für uns, greift in das alltägliche Leben nur begrenzt, wenn überhaupt, ein. Die Räume, in denen wir uns wohlfühlen und wo wir die Kommunikation suchen, liegen auf den Straßen vor den Galerien und den Museen.
Andererseits bietet der Kunstraum auch wieder neue Möglichkeiten - vorausgesetzt man macht sich von ihm nicht abhängig – weil er wie eine psychiatrische Klinik funktioniert, in der jedes noch so abwegige Verhalten begrüsst wird. Die Therapie wäre dann die selbstsichere Arroganz, die viele „anerkannte“ Künstler an den Tag legen. Der Kunstraum ist aber, positiv gesehen, ein gesetzloser Freiraum, der aber leider viel zu selten nach außen wirkt. Wer in Ketten liegt und sich nicht bewegt, wird seine Ketten nicht mal spüren. Der Kunstraum bietet Freiheit auf vier mal vier Meter, das Außen wirkt zwar des öfteren auf das Innere, aber umgekehrt ist das kaum der Fall.
Es fällt uns schwer, ein eindeutiges Urteil in bezug auf den Kunstbetrieb abzugeben. Durch das Verurteilen des Kunstbetriebes wirkt man ja schon in seinem System, distanziert man sich – in einer Galerie sitzend – vom Kunstbetrieb und dessen Möglichkeiten, dann stellt sich natürlich die Frage nach der Glaubwürdigkeit jenes Künstlers/jener Künstlerin.
Zur Frage, ob unsere Kunst feministisch ist und wie wir unseren Feminsmus-Begriff definieren, lässt sich vorweg am besten mit einem Zitat von Bibbi Nylong klären: „Sei nicht revolutionär, du bist es sowieso.“
Am stärksten können wir uns wohl mit der do-it-yourself Ideologie der Punk und riot-grrrl Bewegung, die Anfang der 90er Jahre von Amerika ausging und Europa eher nur oberflächlich als inhaltlich berührte, identifizieren. Es geht dabei um Selbstermächtigung und Aneignungsstrategien, um Miteinander, Solidarität und Kommunikation untereinander, die junge Frauen (Musikerinnen, Schriftstellerinnen etc.) forderten. Double dare ya!