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am richtigen ort für ein unmöglich bild [24.08.2007]

[bettina oberrainer]

im hotel pupik stehen schlösser kopf, futtern sich stofftiere auf, brennen die puppen: artists in residence 07 in der meierei schrattenberg.


und am schluss der nahrungskette ist der mensch. oder doch ein frankfurter?! in st. lorenzen bei scheifling auf jeden fall. dort, in der schwarzenberg'schen meierei, wo die wurst bloß ein ende hat, baumelt humorig inszeniert ein ernsthaftes thema: sorgsam aneinandergereiht futtern sich gebrauchte stofftiere auf, lenken den blick auf einen film, in dem gesichtschirurgen ein brathuhn "operieren": hotel pupik 07, und eine internationale künstlerschar macht schrattenberg wieder zu einem ort innovativen schaffens.

"wir machen, was uns unter den nägeln brennt", sagen die kieler ruth skibowski und andreas reinhardt von "kunst & streben". zu ihrem großen fressen hat sie die doku "we feed the world" inspiriert. heiß hergehen wird es auch, wenn carla bobadilla ihren weiblichen judas verbrennt: "ich hatte lust zu experimentieren", meint die gebürtige chilenin zu ihrer aus bunten kunststoff-tischdecken gefertigten, mit heu gefüllten puppe. flammender tribut an eine chilenische karsamstag-tradition und kritische auseinandersetzung mit im/export aus südamerika.

ohne klare vorstellungen reiste der mailänder luca bertolo an, erkannte: "das könnte der richtige ort für ein unmögliches bild sein" - und machte dem schloss schrattenberg kurzerhand beinchen: das "auf den kopf gestellte schloss schrattenberg projekt" prangt an einer wand mit notizen, bildern, skizzen. olaf kühnemann aus tel aviv ist autobiographisch unterwegs, schneidet teile aus familienfotos und verarbeitet sie in gouache-bildern.

"collaborat", das sind johanna reiner und maria calligaris aus wien. die installationskünstlerinnen haben in st. lorenzen gemalt und fotografiert, zeigen im schuppen landschaft und idylle aus neuer perspektive. und "sachen, die man normal gar nicht sehen will": oder was tut eine ausrangierte abwasch auf der grünen wiese?

klebeband
neuen zugang bekommt raum auch bei barbara hindahl. sie interveniert und installiert, markiert den holzverschlag mit klebeband, folie, kacheln. entdeckt die differenz ihrer "sehr schnellen" heimatstadt mannheim zur "sehr schönen landschaft" um scheifling: "hier gibt es viel weniger reize, die sensationen werden viel kleiner als in deutschland."

draußen schwingt hausherr heimo wallner die sense. sein künstlerischer arbeitsplatz befindet sich derzeit an der nähmaschine, mit der er überzüge für ein projekt in china fertigt. das von ihm illustrierte buch "sauna" - jugendfrei ab 30 - wird im zuge der heutigen ausstellungseröffnung präsentiert.

© kleine zeitung, 24. august 2007

[http://neu.kleinezeitung.at/regionen/steiermark/murtal/542902/index.do]

grüße an die nachbarinnen [heft 9/2006]

[fiber/ute springer]

im projekt grüße an die nachbarinnen experimentiert collabor.at mit der wohnsituation der lunzer bevölkerung stellvertretend für dörfliche strukturen. die künsterinnengruppe wurde als artists in residence zum festival wellenklänge 2006 in lunz am see im mostviertel (nö) eingeladen.
im juli 2006 wird ein monat lang auf dem lunzer see ein 80 quadratmeter großes schwimmendes haus entstehen: das haus ohne wände besteht aus einzelnen floßböden, die beliebig miteinander verbunden werden können. die wohnflächensituation in dem von dusche über blumenkisten bis zu spiegel, tisch und bett archetypisch, aber kärglich ausgestatteten haus setzt sich aus folgenden raumeinheiten zusammen: gang, küche, wohnzimmer, kinderzimmer, „fremdenzimmer“, schlafzimmer, bad und klo, garage, garten und postkasten. den aufbau der wohneinheiten auf dem see bestreitet die künstlerinnengruppe gemeinsam mit freundinnen und mit lunzer helferinnen. der gemeindekran hebt anschließend die einzelnen floßzimmer ins wasser.

seit herbst bereitet collabor.at das projekt vor und fährt regelmäßig nach lunz, wo die reaktionen auf das vorhaben sehr positiv sind. collabor.at ordnet die flöße im laufe des projekts schwimmend neu an, spielt verschiedene grundrisse durch: gang zentral, zimmer rechts und links oder küche im mittelpunkt und andere zimmer darum herum - und erörtert schwimmend ländliche architektur und häuslbauerfragen.
möbliert wird das wandlose haus auf dem see mit möbelspenden aus den lunzer häusern. die kooperativen lunzerinnen organisieren schon seit monaten leere tonnen, die für die floße gebraucht werden. außerdem stellen sie großzügig lagermöglichkeiten zur verfügung und helfen bei der organisation der materialien. sogar eine punschhütte als festivalbüro wurde sofort gefunden.

auch akustisch wird das haus eingerichtet mit audioschnipseln aus den küchen, bädern, gängen und wohnräumen der lunzerinnen, wozu sich die künstlerinnengruppe vorab auf die lauer legen, die wohngeräusche der einwohnerinnen aufzeichnen und zu beispielhaften lebenswohngeräuschen verarbeiten wird. bewegungsmelder auf den flößen lösen bei betreten licht und sound im jeweiligen zimmer - am jeweiligen floß - aus. vom 07. bis zum 28. juli bewohnt collabor.at die floße tatsächlich und lädt herzlich ein, sie dort zu besuchen, um mit dem grundriss zu experimentieren. nur nachts und bei schlechtwetter und in ausnahmefällen wird die floßwohnung nicht bewohnt.

© fiber, heft 09/2006

[http://www.fibrig.net]

die schwimmende wohnung [24.07.2006]

[redaktion]

derzeit wohl die angesagteste adresse im ganzen ort: die schwimmende wohnung am lunzer see.

grüße an die nachbarinnen

"wir haben uns einen richtigen schichtbetrieb eingeteilt", erzählt johanna reiner von der künstlergruppe collabor.at. gastgeber zu sein, ist nämlich ein kräfteraubender job. vor allem, wenn die besucher sich die - patschnasse - türklinke richtiggehend in die hand geben. schließlich will jeder mal für ein kurzes pläuschchen vorbeikommen. eine schwimmende wohnung besucht man nicht alle tage.
bis samstag, 29. juli, können interessierte gäste per boot oder schwimmend die wohnung besuchen. am nachmittag sind die künstler in ihrer wandlosen behausung anzutreffen. alte möbel und soundschnipsel aus lunzer wohnhäusern thematisieren ländliche architektur und lebensweise.

flaschenpost am lunzer see

besonderes highlight der schwimmenden wohnung: es können postkarten ausgefüllt und abgeschickt werden. passend zum motto der installation: "grüße an die nachbarinnen."


© lunz.at, 24. juli 2006

[http://www.lunz.at/kultur/collabor_alt.php]

"die ersten floße schwimmen schon" [03.07.2006]


[redaktion]

interview mit den seebewohnern
am freitag wurden die "wellenklaenge" eröffnet. auch die jungen künstler von collabor.at baten erstmals auf ihre schwimmende wohnung inmitten des sees. ein gespräch über gummistiefel, mikrowellen und die mühen des häuslbauens.


wie laufen die vorbereitungen für eurer projekt "grüße an die nachbarinnen"?

collabor.at: wunderbar! die ersten floße schwimmen schon. mit der supertollen unterstuetzung durch die lunzerinnen und lunzer geht alles wunderbar. heute haben wir die ersten vier zimmer zu wasser gelassen und morgen geht's weiter mit den anderen floßen. auf floß geht's los!

für den bau der floße ist neben kreativität auch sehr viel handwerkliches geschick gefordert. wie geht's euch als häuslbauer?

collabor.at: autsch, naja, die finger tun schon manchmal weh. ausserdem haben wir keine gummistiefel. aber wir halten durch.

wie seid ihr eigentlich auf die idee gekommen, eine wohnung mitten am lunzer see einzurichten? was ist das künstlerische konzept dahinter?

collabor.at: bei unserem recherche-wochenende haben wir viel ueber die arbeit der frauen am land nachgedacht, die diese ganzen haeuser am laufen halten, was aber im oeffentlichen leben kaum zu sehen ist. wir haben ueberlegt, wie man haeusliches leben aus dem privaten ins oeffentliche uebertragen kann. wie sich bedürfnisse und wünsche in der ländlichen architektur verändert haben - das finden wir sehr interessant.

frueher musste man zum beispiel alles mit einer zentralen kueche bedienen, heute ist ein riesen-wohnzimmer mit grossem fernseher am allerwichtigsten. niemand braucht heute mehr eine riesen wirtschaftskueche. heute kauft man alles tiefgekuehlt und schmeisst es kurz in die mikrowelle.

wann wird die wohnung das erste mal in see stechen?

collabor.at: neben der eroeffnung am 7. juli haben wir die generalprobe der schuhplattler am 5. juli in unserer wohnung als fixtermin. am wochenende hat der tauchclub nautilus fuer uns die anker gesetzt, und heute hat uns der herr vizebuergermeister die ersten flosszimmer ins wasser gehoben, um platz fuer den bau der naechsten zimmer zu schaffen.

wie wird der alltag auf see ablaufen? habt ihr da schon konkrete vorstellungen?

collabor.at: naja, zum fruehstueck gibts kaffee! dann werden wir erst einmal die wohnung umstellen, das bedeutet: wir werden uns ueberlegen wie wir die raeume anordnen. und vielleicht brauchen wir ja ein paar neue moebel. dann werden wir ein paar postkarten schreiben und leute einladen uns zu besuchen. die geraeusche aus lunzer wohnhaeusern werden uns auch begleiten.

ist die wohnung am see offen für gäste? anders gefragt: kann man euch kurzerhand mit dem tretboot besuchen?

collabor.at: wir freuen uns sehr auf zahlreiche besuche in unserem temporaeren heim am see, egal ob tret-, schlauch-, motorboot oder einfach mit hand und fuss erschwommen, wir freuen uns ueber gaeste! geplant ist, dass wir taeglich mehrere stunden dort verbringen, ausser das wetter hindert uns daran.

zum abschluss: braucht ihr noch möbel?

collabor.at: ja, unbedingt!! uns fehlt noch viel, obwohl sich schon viele spendenfreudige lunzerinnen und lunzer gemeldet haben. sollte sich in den lunzer haeusern noch alte moebel finden, bitte maria [0650/470 16 66] anrufen oder ein mail schreiben an: maria@collabor.at.


© lunz.at, 03. juli 2006

[http://www.lunz.at/kultur/collabor.php]

festival „wellenklänge“ mit viel extravaganz

[redaktion]

diese installation mitten im lunzer see wird im rahmen des festivals „wellenklänge“ garantiert wellen schlagen.
eine wiener künstlergruppe wird auf dem see eine schwimmende wohnung einrichten. damit soll nicht nur die dörfliche wohnstruktur der lunzer dokumentiert werden, sondern auch ein geselliges ereignis entstehen.
unter dem titel „grüsse an die nachbarinnen“ wird die 80 quadratmeter große wohnung an gruppen für treffen vergeben.
[...]

© kurier, 23. mai 2006

[http://kurier.at/]

mehr alltag für die kunst [20.06.2002]

[redaktion]

die online-kunstplattform collabor.at präsentiert 101 künstlerInnen in der arena wien. projekte und performances aus architektur, fotografie, mode, audio, video, kochkunst und design.

mit dem thema "flex, flux, fladenbrot" lädt collabor.at 101 künstlerInnen aus den verschiedensten ländern ein, während 24 stunden ihre künstlerischen positionen in der arena wien zu präsentieren. "flex" steht dabei für subkultur, "flux" für happening und "fladenbrot" verweist auf wien als treffpunkt zwischen ost und west.

"flex, flux, fladenbrot"
24 stunden event
22.06.02 8:00 – 23.06.02 8:00
arena wien
baumgasse 80
1030 wien
link
collabor.at

© der standard, 20. juni 2002

[http://derstandard.at/?id=984717]

"flex, flux, fladenbrot" event_02 [20.06.2002]

sa, 22.6., 8 h, arena

[bernhard hachleitner]

ausstellungsdauer 24 stunden
"flex, flux, fladenbrot" – der name verwirrt und macht neugierig – und lust auf einen besuch in der arena. gleichzeitig verlangt er nach erläuterung. also: "flex, flux, fladenbrot" ist ein 24-stunden-bazar, in dem stücke von subjektiv-kultureller bedeutung präsentiert werden. in einer art detektivischer beweissackerl, die im vorfeld des events gesammelt wurden – und wohl auch noch in die arena mitgebracht werden können. deren inhalt soll aufschluss geben über vergangenheiten der letzten jahre, funktionierend als eine art alltagsarchäologie der postmoderne.

das geht schlecht ohne passenden rahmen. deshalb mutiert die durchfahrt der arena zu einer "bühne für heterogene projekte", wie der veranstalter, collabor.at, berichtet.

künstler aus unterschiedlichen bereichen setzen sich mit "identitätsstiftenden prozessen und gegenständen" auseinander. und ergänzen – oder brechen – damit das von den sackerln produzierte bild.

die musik dazu schwankt zwischen straßenmusik und ambient, der eintritt ist frei.

© hauptstadt, wochennavigator, 20. juni 2002

[http://www.hauptstadt.at/navigator.html]

flex, flux, fladenbrot [city nr 25/2002, seite 60]

[hans kulisch]

flex, flux + fladenbrot nennt sich eine der sympathischsten + umfassendsten aktionen, die es je in wien gegeben hat. diverse künstlerInnen [collabor.at] veranstalten eine bazaarartige sause, die 24 stunden lang dauern soll + eine vielzahl von aktivistInnen in der arena versammelt, von 8.00 uhr früh bis 8.00 uhr am nächsten tag [sa, arena open air] gibt's vom chilliwettessen bis zur feministischen talkshow, videos etc so ziemlich alles, was man sich im multimedia-bereich vorstellen kann. für die musik werden dj glow, pure, nevenco bucan + eine reihe weiterer protagonisten sorgen. + das alles bei freiem eintritt! deepest respect für diese sache.

© city 25/02

13. juni 2002 ... resselpark, 1040 wien [profil nr. 25, 33. jg., 17. juni 2002, seite 101]

[kultur | foto der woche]

die aktion hat nicht nur einen wundersamen namen – "flex, flux, fladenbrot" –, sie ist auch ansonsten durchaus erstaunlich: in bereitgestellte "beweissackerln" kann man ungefragt gegenstände hineinpacken, die für einen selbst eine wichtige geschichte erzählen. die privaten fundstücke werden im wiener szenelokal arena deponiert, ebendort sind die relikte + reliquien am 22. juni im rahmen einer ausstellung zu sehen. juliane feldhoffer, tom haberfellner, eva reisinger, johanna reiner, tapsi mischer + katrina [von links nach rechts], die initiatoren der kunstaktion, haben profil-fotografin astrid bartl ihre "beweissackerln" bereits vorab präsentiert.

"flex, flux, fladenbrot"
22.6., ab 8 uhr
ausstellungsdauer 24 stunden
arena, baumgasse 80, 1034 wien
infos unter collabor.at

© profil 2002

[http://archiv.profil.at/cgi-bin/show.pl/usr/local/www/trepro-archiv/archiv/profil/profil_25_02/profil-48_110.html]

an der kunst laborieren [08.01.2002]

"collabor.at" in wien und im internet: ein künstlerisches experiment in progress

[doris krumpl]

wien – auf dem spielplatz vergnügen sich junge, [noch] freie menschen, die später einmal größere künstler werden wollen. oder so. am web-"playground" des neuen kunstprojekts "collabor.at", das via kurzausstellung, webauftritt und kunstjournal von sich reden macht, tummeln sich derzeit rund 60 kulturproduzent/innen.

klar, dass sich das witzige konzept ein kollektiv ausgedacht hat: johanna reiner, daniela mischer und gudrun ankele [allesamt in den 70ern geborene kunst- wie kunstgeschichtestudentInnen] und der informatiker, super-8-filmer und user-interface-designer tom haberfellner [aufgefallen u. a. durch einen zweiten platz bei der ars electronica 2000 in der kategorie .net; mitarbeit bei "telezone"].

was ist das besondere an collabor.at? etwas geschraubt formuliert heißt es in den worten der collaboranten, eine "plattform, um individuelle positionen und kollektive kontexte zu finden". also eine gruppenausstellung von künstlerInnen, theoretikerInnen und musikerInnen. zur premiere zum thema "never been there – von orten der sehnsucht + träume", u. a. mit den adolf-loos-staatspreis-design-trägern, dem duo "bishererfolglos", das ein ferngesteuertes indoor-luftschiff beisteuert – eine form von andy warhols "silver clouds" mit kamera-auge.

die beiträge der produzenten reichen von mp3-musikfiles über bloße fotos, installationsanweisungen bis hin zu videos und texten. auch die vier initiatoren treten als künstler bei diesem derzeit noch nicht ganz perfekten auftritt in erscheinung. der kunstbegriff dehnt sich – und auch ein computerdesigner freut sich etwa, dass er einmal im erweiterten kunstkontext aufscheinen kann.

all das ist derzeit zu sehen am "playground" der website, aus dem – voraussichtlich bis ende dieses monats – das eigentliche journal01 von dem collabor-kuratorenquartett herausgefiltert wird. eine aufwendige sache, finanziert übrigens über stipendien, das bundeskanzleramt und die stadt wien. jeden dienstag um 18 uhr lädt das team zum jour fixe ins café möbel, wien 7, burggasse 10.

vorgesehen ist, dass das jeweilige im internet neu erschienene journal mit der [realen] themenausstellung des folgenden – die übrigens modern collabor.at/~event heißt – gemeinsam präsentiert wird, und zwar im futuregarden/kunstbureau [1060 wien, schadekgasse 6–8] oder auch an anderen orten. journal02 verhandelt "flex, flux, fladenbrot – subkulturen und irre wege aus dem 20. jahrhundert", die dritte ausgabe geht ums "über:leben". subtitel: "drauf + dran, diamanten durch zimmer zu spucken".

die webjournale werden permanent verändert. jedes "themenheft" bleibt aber ständig auf der homepage erhalten, welche gleichzeitig auch "diskussions- und archivierungsmedium" sein soll. damit man immer weiß, wo die spielsachen herumkugeln.

www.collabor.at

© der standard, 8. jannuar 2002

[http://derstandard.at/standard.asp?page=archshow&artfn=\archiv\20020108\133.htm] [http://derstandard.at/826167]

kuratorenmodell ohne kuratoren [06.12.2001]

[thomas rottenberg]

kollaborateure, sagt tapsi mischer, muss man gern haben. schließlich muss irgendwer den "spielplatz" bereitstellen. und dass der wichtig ist, zeigte die künstlerin im "kunstbüro" in der schadekgasse in die runde, beweise die dramatische überfüllung des raumes. und über 40 junge künstler, die den "playground" des on-und offline-kunstmagazins "collabor.at" [www.collabor.at] schon vor der präsentation dienstagabend überrannten. collabor.at, so mischers mitstreitende johanna reiner, gudrun ankele und thomas haberfellner, verstehe sich als kuratorenlose präsentationsplattform, die auch vierteljährlich ausstellungen organisieren will.

© der standard, 6. dezember 2001

[http://derstandard.at/dyn/archiv/archarchiv.asp?artfn=\archiv\20011206\71.htm]

radio orange 94.0: radio esel – die sendung mit dem schaf [06.12.2001]

06.12.2001, 13:00–14:00, radio orange 94.0

radio esel – die sendung mit dem schaf "künstlerinnen-plattformen erobern das internet. aber wer vernetzt wen?" darüber diskutieren gudrun ankele und johanna reiner [http:// collabor.at], martin veseley [http://platform.at], christine haupt-stummer [kunsthistorikerin] und martin pi [künstler].

© der standard, 6. dezember 2001

[http://derstandard.at/dyn/archiv/archarchiv.asp?artfn=\archiv\20011206\142.htm]

fm4: im sumpf – mit fritz ostermayer + thomas edlinger [01.12.2001]

06.12.2001, 21:00–32:00, fm4

"never been there" – vom orten der sehnsucht + träumen in der musik + in der kunst. ein projekt des experimentellen kunst-journals collabor.at

falsch singen – hohe kunst oder letztes tabu?
"aber das leben lebt" erläutern ihre definition von renitenz anlässlich ihrer neuen cd "masterpieces of human sounds".

"im sud"
eine neue, ganz dem gemischten doppel nikolo-krampus gewidmete folge der in gewöhnlich gut informierten kreisen bestgeschätzten satanistischen kochserie im deutschen sprachraum.

© fm4, 1. dezember 2001

[http://fm4.orf.at/station/63729/main]
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