collabor.at
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initiiert auseinandersetzung ...      collabor.at ist für künstlerInnen eine plattform, um individuelle positionen und kollektive kontexte zu finden.

zu ausgesuchten themen ... collabor.at versucht mit dem jeweiligen thema aktuelle künstlerische + gesellschaftspolitische tendenzen zu artikulieren.

mit künstlerischen + kulturtheoretischen beiträgen ... collabor.at lädt einerseits künstlerInnen + kreative ein mit den themen zu arbeiten + versucht andererseits den diskurs durch einbindung von kunst- + kulturtheoretikerInnen zu erweitern.

aus unterschiedlichen kunstbereichen ... collabor.at ist ein interdisziplinäres experiment mit schwerpunkten in den bereichen bildende kunst, neue medien + musik.

+ erscheint ...

als ausstellung an wechselnden orten ... collabor.at/~event ist das vierteljährliche event der realkommunikation. zu dem jeweiligen thema ist es chronologisch die erste erscheinungsform – mit realen objekten im realen raum. es präsentiert dazu die entstandenen beiträge + öffnet auseinandersetzung + diskurs über das internet.

im internet ... collabor.at/~webpresence ist die virtuelle, interaktive + partizipative erscheinungsform: es ist sowohl publikations- + präsentationsraum als auch diskussions- + archivierungsmedium. es ist informationsgalerie, copy-shop + diskursive spurensicherung.

+ als edition. collabor.at/~edition ist der epilog jedes issues + reflektiert als eigenständiges werk die gesammelten beiträge [zb als haptische sensation, cd-rom, souvenir, katalog].



collabor.at ...
versteht collaboration als künstlerisches experiment.

fördert in der auseinandersetzung mit einem thema kommunikatives potenzial, das in den künstlerischen prozess einfliessen kann.

sucht schnittstellen + setzt unterschiedliche positionen zu einander in beziehung.

     "an stelle einer einheitlichen kunstgeschichte ist eine vielfalt von partiellen, konkurrierenden, widersprüchlichen geschichten getreten, die sich durch individuelle kuratorische projekte oder individuelle sammlungen museal zeigen. das museum hat sich ja längst aus einem ort für die aufbewahrung und präsentation einer normativ verstandenen 'permanenten sammlung' in eine bühne verwandelt, auf der höchst heterogene, individuelle ausstellungs- und sammlungsprojekte ausgeführt werden."
[boris groys, die presse]

immer häufiger geht zeitgenössische bildende kunst verbindungen mit angrenzenden bereichen ein. künstlerisch arbeiten bedeutet heute vielmehr ein sammeln, interpretieren + verwerten von materialien als ein produzieren von werken. unterschiedliche disziplinen sind die trägermedien der künstlerischen idee. dabei ist ein "objekt" häufig nur mehr ein aspekt oder moment von sehr unterschiedlichen, übergreifenden künstlerischen aktivitäten. diese vielfalt an ästhetischen formen und praktiken sprengt zwangsläufig den rahmen eines einengenden, begrenzenden modells einer ausstellung. gerade diesen vernetzungen wird sich collabor.at widmen und interdisziplinäre projekte initiieren, dokumentieren + archivieren. collabor.at versteht sich als informations-, kommunikations- + koordinationsstelle zwischen 'jungen' künstlerInnen, kulturtheoretikerInnen, etablierten kuratoren, wissenschaft + kultur. collabor.at will dabei ein ort des diskurses, des dissenses + experiments sein.

collabor.at bietet pro issue etwa 15 ausgewählten nationalen und internationalen künstlerInnen, gastkuratoren + kulturtheoretikerInnen, die aktuelle künstlerische, soziale + politische tendenzen neu artikulieren, die möglichkeit zur individuellen + kooperativen reflexion und kritischen auseinandersetzung mit vorgegebenen thematiken. die drei erscheinungsformen des journals ermöglichen es sehr unterschiedliche künstlerische medien zu präsentieren:

~webpresence      [virtuelle, interaktive kommunikation über das elastische trägermedium internet]

das internet dient einerseits den künstlerInnen + theoretikerInnen zur präsentation ihrer beiträge [in form von text-, foto-, video + sound- bzw vr-material] + zur kommunikation untereinander + andererseits zur archivierung der projekte + ihrer entstehungsprozesse.
collabor.at/~webpresence wird so im laufe der zeit ein zeitgenössisches, international zugängliches digitales kunstarchiv. der bildschirm wird zum schauraum einer innovativen jungen kunstszene, abseits des mainstream. das interdisziplinäre programm mit teilnehmern aus den unterschiedlichsten kunstrichtungen macht die homepage zu einer kommunikativen plattform über aktuelles kunstgeschehen und soll damit ein offenes, pluralistisches kunstverständnis fördern.

~event      [realkommunikation im realen raum bei den regelmäßigen eröffnungsevents ]

in wechselnden räumen gestaltet collabor.at eine ausstellung zum jeweiligen thema + präsentiert gleichzeitig die edition des vorangegangenen issues.

~edition      [reflexion über die gesammelten beiträge zu einem thema in form eines eigenständigen werkes]

die edition ist haptisches element, gegenstand für sich + resultiert aus + ist inspiriert von den einzelbeiträgen zu einem thema. sie bietet die möglichkeit der sammel- + archivierbarkeit.

dieses konzept gibt es auch als feines, ausführliches pdf.
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1 comments for "concept"   show all
"³É¶¼ÂÃÐÐÉç" [³É¶¼ÂÃÐÐÉç, 14.05.09 14:33 cet]