collabor.at
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wir arbeiten ...

in allen medien: fotografie + malerei, bildhauerei, video, internet, installation, konzeptkunst. wir entwickeln zu jeder spezifischen situation ein eigenes konzept und treten meist in interaktion mit den rezipienten unserer arbeiten. die kommunikation ist dabei ein wesentlicher faktor. unsere installationen und projekte richten sich an besucherinnen und besucher bzw. bewohnerinnen und bewohner und kommunizieren mit ihnen. sie porträtieren aspekte des ortes, der region oder stadt, für die sie konzipiert sind.

collabor.at realisiert hauptsächlich arbeiten im öffentlichen raum, wobei die projekte stets stark vom vorgefundenen kontext beeinflusst und inspiriert werden. häufig gehen wir so vor, daß wir den ort studieren, für den wir ein konzept erarbeiten. alles, was uns im zuge unserer recherchen begegnet, wird in irgendeiner form verarbeitet und teil des konzepts.

begonnen hat die arbeit von collabor.at 2000 mit einem kuratorischen versuch: wir sind mit themenstellungen an andere künstlerInnen und expertInnen herangetreten und haben sie eingeladen, sich an einem arbeitsprozess zu beteiligen und gemeinsam ein ausstellungskonzept zum thema zu erarbeiten. so entstanden issue_01, issue_02 und issue_03 von collabor.at (2001 bis 2003).

der name collabor.at leitet sich vom wort »collaboration« ab, und verdeutlicht damit das grundkonzept: nämlich die interdisziplinäre zusammenarbeit (mit anderen künstlerInnen oder menschen aus anderen disziplinen) als unseren grundgedanken.

... für eine kunst ...

ich bin für eine kunst, die sich mit dem alltäglichen dreck herumschlägt und am ende trotzdem obenauf ist.
ich bin für eine kunst, die das menschliche imitiert, die komisch ist, falls nötig, oder gewalttätig oder was sonst gerade notwendig ist.
ich bin für eine kunst, die ihre form von den linien des lebens nimmt, die sich windet und verlängert und zunimmt und spuckt und tropft, und so schwer und grob und derb und sanft und dumm ist wie das leben selbst.

ich bin für künstler, die verschwinden und in weisser mütze wieder auftauchen, schilder und hausflure anmalend.

ich bin für eine kunst, die aus dem kamin kommt wie schwarzes haar und im himmel zerstiebt. [...]
ich bin für die kunst der kratzzeichen im asphalt und der schmierereien an den wänden. [...]
ich bin für die kunst von kindergerüchen. [...]

claes oldenburg
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